Die Ölmühle „Cuadrat Valley“ in Katalonien verbindet Oleotourismus, Architektur und Biodiversität: Behutsam in einen Felsenhügel integriert, profitieren die Produktionsräume von der thermischen Trägheit des Gesteins. Rund 1.700 m² begrünte Dächer mit über 8.000 heimischen Pflanzen sorgen für ein stabiles Mikroklima und machen das Gebäude selbst zu einem landschaftlichen Erlebnis.
Die Ölmühle „Cuadrat Valley“ in Kataloniens Region Les Garrigues ist nicht nur wegen des besonderen Olivenöls ein attraktives Ausflugsziel für Oleotouristen.
Allein die Gebäudearchitektur stellt mit den abgestuften Terrassendächern und ihrer heimischen Artenvielfalt ein Erlebnis dar. Der renommierte Architekt Josep-Maria Cuadrat Alventosa von Alventosa Morell Arquitectes in Barcelona integrierte den Neubau der Ölmühle behutsam in die natürliche Topografie eines Felsenhügels. Das brachte den Vorteil mit sich, dass die thermische Trägheit des Gesteins das ganze Jahr über für ein stabiles Raumklima in den Produktionsräumen sorgt. Ebenfalls temperaturausgleichend wirken die 1.700 m2 umfassenden Dachbegrünungen. Auf den vier Gebäudedächern wachsen mehr als 8.000 Stauden, Gräser, Sträucher und Olivenbäume, deren Auswahl und Anordnung das Landschaftsarchitekturbüro De Buena Planta aus Barcelona plante.
Basis für diese regionaltypische Artenvielfalt ist der Zinco-Systemaufbau „Biodiversitäts-Gründach“ mit der Speicherschutzmatte SSM 45, den Drän- und Wasserspeicherelementen Flordrain FD 40, dem Systemfilter SF und der regional gemischten Zinco-Systemerde „Steinrosenflur“.
Alventosa Morell Arquitectes, De Buena Planta
Fotos: Alventosa Morell Arquitectes
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