Angesichts von Klimawandel, Ressourcen- und Energieknappheit gilt es, natürliche Baustoffe wie Naturstein wieder stärker in den Fokus des Bauens zu rücken. Entscheidend ist, Emissionen bereits bei der Herstellung von Gebäuden konsequent zu vermeiden.
Ein einzelner Baustoff kann die Bauwende jedoch nicht alleine stemmen. Vielmehr gilt es, nachhaltige Materialien eigenschaftsoptimal einzusetzen und ihre Stärken intelligent zu verbinden.
Genau hier setzt die Holz-Stein-Verbunddecke an. Naturstein übernimmt mit seiner hohen Druckfestigkeit die oben liegende Druckzone, Holz mit seiner Zugfestigkeit die unten liegende Zugzone. Verbundanker fügen beide zu einem Deckenelement mit betondeckenähnlichen Eigenschaften zusammen, jedoch mit erheblich geringerem CO2-Fußabdruck.
Serielle Vorfertigung und trockene Montage ermöglichen eine sofortige Belastung ohne Betonier- und Abbindeprozesse. Die reversiblen Verbindungen erlauben eine Wiederverwendung oder sortenreine Trennung der Materialien. So vereint die Holz-Stein-Verbunddecke Ressourcenschonung, Kreislauffähigkeit und serielle Fertigung – im Neubau wie im Bestand.
Zu sehen ist die Decke auf der Architekturbiennale in Rotterdam und am Stone Demonstrator am Earls Court in London.

Partner: Friedrich Verbundsysteme GmbH
Fotos: Anna Zan, Bas Princen (Design Museum)

Bamberger Natursteinwerk
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