Wer aus den Dachwohnungen dieses prachtvollen Gründerzeithauses in München schaut, dem eröffnet sich ein Panorama, das seinesgleichen sucht! Das Dach wurde zuletzt in den 1960er-Jahren vereinfacht und mit einem Stehfalzblech eingedeckt – viele Details der Gründerzeit waren an den Fassaden und der Dachlandschaft verloren gegangen. Ursprünglich war es straßenseitig mit Schieferrauten gedeckt. Für die Sanierung fiel die Wahl für die prächtigen Schaufassaden daher dann ganz bewusst auf die vorbewitterten, schiefergrauen Rheinzink-Rauten. Zum Hof hin wurde, ebenso dem Urzustand entsprechend, eine walzblanke Stehfalzdeckung gewählt. Titanzink überzeugte nicht nur durch seine lange Lebensdauer, sondern auch durch seine Materialehrlichkeit und Nachhaltigkeit. Neben ökologischen Vorteilen punktet Rheinzink mit einer natürlichen Patina, die sich harmonisch in den historischen Kontext einfügt. Das Titanzink Made in Germany ist als nachhaltiger Baustoff ohne Qualitätsverluste zu 100% recycelbar und damit wieder und wieder Bestandteil des Werkstoffkreislaufes. Die Denkmalschutzbehörde war von der Authentizität ebenso überzeugt wie vom handwerklichen Potenzial des Materials. Bei der Sanierung setzte Bader nicht auf harte Kontraste zwischen historischer Substanz und modernen Ergänzungen, sondern, ganz im Gegenteil, auf eine organische Weiterentwicklung des ursprünglichen Entwurfs.

Jakob Bader
Fotos: Vincent Rieger/RHEINZINK

RHEINZINK GmbH & Co. KG
info@rheinzink.de,
www.rheinzink.de