Bei der Sanierung des ehemaligen SAP-Firmensitzes in Berlin entsteht eine maßgeschneiderte Sonnenschutzlösung, die technische Präzision und gestalterische Zurückhaltung vereint: In die Bestandsstruktur integrierte Lamellen mit PV-Funktion verbessern das Raumklima nachhaltig – ohne die Fassade grundlegend zu verändern.
Im Zuge der umfassenden Sanierung des ehemaligen SAP-Firmensitzes in Berlin wurde Colt direkt vom Bauherrn beauftragt, eine zukunftsweisende Sonnenschutzlösung zu realisieren. In Abstimmung mit der Projektsteuerung, den Architekten und dem bauseitigen Statiker entwickelte Colt ein Konzept zur sicheren Anbindung der Lamellen an die Bestandskonstruktion. Hierbei war es notwendig, Teile der bestehenden Konstruktion zu demontieren, anzupassen und wieder zu montieren. Durch die zur Strahlungsquelle ausgerichteten Lamellen wurden zusätzliche Querkräfte in die Bestandskonstruktion eingeleitet, sodass ergänzende Windverbände integriert werden mussten. Neben der statischen Herausforderung spielte die optische Integration eine wichtige Rolle. Um störende Reflexionen zu vermeiden, wurden die Lamellen in einem matten Schwarz RAL 9004 ausgeführt. Die Lösung verfolgt primär das Ziel, den Sonnenschutz zu verbessern und so den Austausch der Fassaden-gläser zu vermeiden. Die Integration von Photovoltaik wurde als zusätzlicher Mehrwert im Rahmen der Sanierung umgesetzt und von Colt vollständig geplant. Das Ergebnis ist eine Lösung, die nicht nur technisch überzeugt, sondern auch gestalterisch höchsten Ansprüchen gerecht wird und sich harmonisch in die Architektur des sanierten Gebäudes einfügt.
AUKETT + HEESE
Fotos: Dennis Driessen/Colt International GmbH
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