Mit dem neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim schafft Hyundai eine Hightech-Architektur, die Innovation und Nachhaltigkeit vereint. Prägend ist die komplexe Gebäudehülle aus Metall- und Doppelfassade, die technische Präzision, energieeffiziente Lösungen und individuelle Sonderkonstruktionen zu einem zukunftsweisenden Gesamtbild verbindet.
Das Hyundai Motor Europe Technical Center (HMETC) hat in Rüsselsheim ein neues hochmodernes Forschungs- und Entwicklungszentrum realisiert. Der 25.000 m2 große Komplex beherbergt den bislang größten NVH-Prüfstand (Noise, Vibration and Harshness) des Unternehmens sowie Prüfstände für Fahrwerk und Antriebsstrang und verbindet diese hochspezialisierten Testbereiche mit einer energieeffizienten Gebäudehülle, die durch Photovoltaik, Wärmepumpentechnologie und recycelte Materialien Hyundais CO2-Reduktionsstrategie unterstützt und zugleich ein modernes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter*innen bietet. Der Südtiroler Fassadenbauer Frener & Reifer übernahm die Planung, Fertigung und Montage der gesamten Gebäudehülle. Kernstück bildet eine 8.200 m2 umfassende vorgehängte hinterlüftete Metallblechfassade. Ergänzt wird sie durch eine 1.660 m2 große Doppelfassade mit thermisch wirksamer Glasfassade und vorgesetzten Prallscheiben sowie rund 370 m2 Pfosten-Riegel-Konstruktion.
Mehrere Sonderlösungen verdeutlichen den hohen Individualisierungsgrad des Projekts: gekrümmte Eckelemente in Blech- und Doppelfassade, ein komplett maßgeschneidertes Pförtnerhaus sowie ein separater Pavillon mit runden Fensterelementen und eigens angepasstem Rund-Sonnenschutz.
HPP Architekten
Fotos: Frener & Reifer/HMETC
FRENER & REIFER GmbH
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