Im Badehaus des Hotel Hirschen verbindet sich traditionelle Holzarchitektur mit einer atmosphärischen Lichtplanung. Dim-to-Warm-Leuchten begleiten den Tagesrhythmus mit hellem, offenem Licht am Tag und einer warmen, behaglichen Lichtstimmung am Abend.
Das Hotel Hirschen in Schwarzenberg im österreichischen Vorarlberg steht als Gebäudeensemle im Zentrum des denkmalgeschützten Ortskerns. Mit seiner sonnengezeichneten Fassade prägt das Stammhaus den Dorfplatz, während das Wälderhaus großzügige Apartment-Suiten bietet. Der Neubau des Badehauses stellt eine gelungene architektonische Ergänzung dar. Mit seiner markanten Dachform, angelehnt an die traditionelle Walmform, und dem feingliedrigen Holzkleid mit beweglichen Lamellen fügt sich das Gebäude harmonisch in die dichte historische Nachbarschaft ein. Einen wesentlichen Beitrag zur Atmosphäre des Badehauses leistet die Lichtplanung. Ziel war es, die wohltuende Wirkung natürlichen Lichts auch in innenliegenden, dunkleren Bereichen spürbar zu machen. Übertragen auf künstliches Licht heißt das: tagsüber höhere Lichtniveaus, welche die Räume öffnen wirken lassen, und gegen Abend ein gedimmtes, zunehmend warmes Licht. Möglich wird dies durch manuell eingesetzte Dim-to-Warm-Leuchten, deren Lichtfarbe sich beim Dimmen zum Warmen hin verändert – ähnlich dem Verlauf des Tageslichts vom Mittag bis zum Abend. Auf diese Weise begleitet das Licht im Hotel Hirschen den Rhythmus des Tages, betont die handwerkliche Qualität der Holzarchitektur und schafft genau jene Atmosphäre, auf die das Hotel großen Wert legt.
NONA Architektinnen
Lichtplanung: ARCHILUM e.U
Fotos: Angela Lamprecht, Jessica Machon
Delta Light GmbH
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www.deltalight.com















