Am Rand von Ljubljana setzt das Quartier Novo Brdo neue Maßstäbe für den gemeinnützigen Wohnungsbau. Ein fein abgestimmtes Fassadenkonzept aus nuancierten Klinkerriemchen erzeugt aus der Distanz ein lebendiges Gesamtbild und offenbart aus der Nähe eine präzise Struktur mit farblich differenzierten Feldern. Ergänzt durch horizontale Putzbänder entsteht ein klar gegliedertes, hochwertiges Wohnensemble.
Brdo ist eines der größten zeitgenössischen Stadtviertel Sloweniens, das direkt an die Hauptstadt Ljubljana angrenzt. An seinem Rande entstand das Quartier Novo Brdo mit ca. 500 gemeinnützigen Mietwohnungen für etwa 1.500 Einwohner. Es wurde als Maßstab für zukünftige staatliche Wohnprojekte konzipiert und zeigt, wie durch einen einheitlichen Gestaltungsansatz auf allen Ebenen – vom städtebaulichen Entwurf bis hin zu architektonischen Details – ein hochwertiges Wohnumfeld geschaffen werden kann. Für die Fassade entwickelten Dekleva Gregorič Architects ein differenziertes Mauerwerksbild aus sechs glattoberflächigen Klinkerriemchen in nuancierten Farbtönen.
Aus der Distanz entsteht ein lebendiges, nahezu flirrendes Fassadenbild. Bei näherer Betrachtung verdichten sich die helleren Riemchen zu einem subtilen Rhythmus, der die Fläche strukturiert, ohne sie zu dominieren. Innerhalb dieses Gefüges kristallisieren sich rote sowie creme- und anthrazitfarbene Felder heraus, die dem Gebäude Tiefe und tektonische Lesbarkeit verleihen. Die horizontalen Geschossriegel sind als farblich abgesetzte Putzbänder ausgebildet und durchziehen das Quartier wie ziegelrote Linien – ein verbindendes Motiv, das Maßstab schafft und dem Ensemble eine klare horizontale Ordnung einschreibt.
Dekleva Gregorič Architects
Fotos: Miran Kambic
Feldhaus Klinker Vertriebs-GmbH
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