In den flachen Vierlanden nahe Hamburg greift die Stadtteilschule Kirchwerder historische „Langhäuser“ auf und übersetzt deren Giebelform in moderne Baukörper. Die Fassaden aus Petersens Tegl „Cover“ verbinden rote, braune, blaue und gelbe Töne zu einer lebendigen, regional verwurzelten Oberfläche, die sowohl die traditionelle Backsteinlandschaft als auch die komplexen, doppelt gekrümmten Formen der Schulgebäude harmonisch aufgreift.
Die landwirtschaftlich geprägte Landschaft in den Vierlanden, eine gute halbe Autostunde vom Hamburger Stadtzentrum entfernt, besticht durch ihre Flachheit. Die Bebauung der Region ist geprägt von Einfamilienhäusern. Besonders auffällig sind aber die industriellen Gewächshäuser und vereinzelten traditionellen sogenannten »Langhäuser«, deren Giebel an die Straße grenzen und deren Ställe und Scheunen sich in die Landschaft erstrecken. Diese Langhäuser waren die konzeptionelle Grundlage für das Projekt zur Stadtteilschule Kirchwerder, mit dem das Berliner Büro Thomas Kröger Architekten zum Wettbewerbssieger gekürt wurde (wa-2021435). Die Längsfassaden der flach gedeckten beiden Gebäudekörper sind zu den Enden hin abgeschrägt, sodass an den Schmalseiten das traditionelle Giebelmotiv entsteht.
Die Gebäude sind vollständig mit großen Fassadenziegeln ummantelt. Die Fassade aus dem Material „Cover“ der Firma Petersen Tegl zeigt eine reiche Palette von Rot-, Braun-, Blau- und Gelbtönen, die die Vielfalt der historischen Backsteinfassaden in der Region widerspiegelt. Die Verwendung von Cover für die Fassaden ergibt ein sehr harmonisches Bild mit der lokalen Tradition des Reetdachbaus. Darüber hinaus ermöglichte Cover eine reibungslose Ausführung der doppelt gekrümmten Oberflächen der Fassaden, ohne dass dabei Übergänge entstanden.
Thomas Kröger Architekten
Foto: Anders Sune Berg
Petersen Tegl A/S
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