Der Parkhausneubau auf der Bonner Hardthöhe zeigt, wie Funktion und Gestaltung ineinandergreifen: Eine fein strukturierte Edelstahlgewebefassade mit variierenden Transparenzgraden sorgt für Licht, Luft und Schutz – und verleiht dem Bau zugleich eine prägnante, lebendige Erscheinung.
Der Parkhaus-Neubau des Bundesministeriums der Verteidigung auf der Hardthöhe in Bonn zeigt, wie durchdachte Materialwahl und präzise Planung die Architektur nicht nur funktional, sondern auch gestalterisch aufwerten können. Die Fassade mit einer Fläche von rund 3.400 m2 wurde bewusst nicht nur als funktionales Element, sondern als integraler Bestandteil der architektonischen Gestaltung konzipiert.
Das eingesetzte Edelstahlgewebe besticht durch seine fein wirkende, textile Struktur mit horizontalen Blockstreifen. Diese entstehen durch variierende Maschenweiten innerhalb eines einzelnen Gewebeelements – eine gestalterische Besonderheit, die unterschiedliche Transparenzgrade und eine lebendige Fassadenoptik erzeugt. Dabei sorgen die offenen Gewebeflächen von 39 %, 45 % und 55 % für angenehme Lichtverhältnisse sowie optimalen Luftaustausch und schaffen eine offene, einladende Atmosphäre im Parkhausinnern. Sie schützen das Gebäude vor Witterungseinflüssen, ermöglicht eine optimale Be- und Entlüftung und dient zugleich als Sichtschutz. Das gewählte Edelstahlgewebe steht nicht nur für ästhetische Beständigkeit, sondern auch für eine nachhaltige Planung: korrosionsbeständig, wartungsfrei und nach einer langen Lebensdauer vollständig recyclebar.
AMP Parking Europe GmbH/
Goldbeck West GmbH
Fotos: N. Kazakov
HAVER & BOECKER OHG
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