Das neue Rathaus in Hainburg verbindet nachhaltige Bauweise mit klarer Architektur und hoher Funktionalität. Prägend ist die vorgehängte Fassade aus TECU® Brass, die mit ihrer Patina Charakter gewinnt und zugleich für Langlebigkeit, Recyclingfähigkeit und ein zeitloses Erscheinungsbild steht.
Mit dem Neubau des Rathauses in Hainburg (wa-2021566) ist ein modernes Verwaltungsgebäude entstanden, das Nachhaltigkeit, Funktionalität und architektonische Qualität überzeugend miteinander verbindet. Ein prägendes Merkmal ist die vorgehängte, hinterlüftete Fassade aus TECU® Brass. Das Kupfermaterial überzeugt durch seine außergewöhnliche Langlebigkeit, Wartungsarmut und vollständige Recyclingfähigkeit. Im Laufe der Zeit entwickelt die Oberfläche eine charakteristische Patina, die das Gebäude nicht nur dauerhaft schützt, sondern ihm zugleich eine lebendige, individuelle Ausstrahlung verleiht.
Durch den ressourcenschonenden Materialeinsatz und die Rückbaubarkeit der Fassadenkonstruktion leistet die Gebäudehülle einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Baukonzept. Auch die Konstruktion folgt konsequent diesem Anspruch. Der zweigeschossige Holzskelettbau reduziert den Einsatz von Beton auf das notwendige Maß und bindet langfristig CO2. Großzügige Verglasungen, zwei begrünte Innenhöfe sowie flexible Grundrisse schaffen helle, kommunikative Arbeitsbereiche und ermöglichen eine natürliche Belichtung und Querlüftung der Innenräume. Als markanter Solitär auf dem Eckgrundstück bildet das Rathaus den räumlichen Abschluss der öffentlichen Gebäude entlang der Kirchstraße.
STUDIO BORNHEIM Unger Ritter Architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB
Fotos: Norbert Miguletz
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