An dem ehemaligen Industriestandort zwischen Bahnhof Ostkreuz und Rummelsburger See in Berlin wächst ein neues Gewerbe- und Wohnquartier heran. Als Bekenntnis zu Werthaltigkeit und städtebaulicher Prägnanz der Immobilie sollte das weithin sichtbare Gebäude eine Natursteinfassade aus Travertin erhalten. Die Fassade folgt einer konsequent horizontalen Gliederung – mit gerundeten Ecken, viel Glas und hellen Kalksteinbändern aus Travertin Classico. Die Aluminiumprofile der Fenster sind bronzefarben pulverbeschichtet, ebenso die Brüstungsbleche. In dem gleichen Braunton sind die Markisenstoffe für den außenliegenden Sonnenschutz gehalten. Dessen aufgesetzte Führungsschienen werfen feine Schatten und unterstreichen die filigrane Wirkung der schmalen Profile. Der hohe Gestaltungsanspruch galt auch für die Wahl der Gläser. Je nach Himmelsrichtung variieren die Anforderungen an Wärme- und Sonnenschutz, ebenso die Schallschutzstandards. Einige Gläser mussten besondere Sicherheitsstandards erfüllen: durchwurfhemmend (P2A und P4A) oder absturzsichernd, etwa bei den Fenstern im Dachgeschoss. Im Zwischengeschoss kam nur eine Dreifachverglasung in Frage, da die Öffnungstechnik dieser Fenster keinen außenliegenden Sonnenschutz zuließ.

Maske + Suhren
Fotos: Olaf Rohl/Saint-Gobain Glass

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