Auf dem Büdingen-Areal in Konstanz entstand auf einem der letzten Seegrundstücke ein Wellness-Hotel in konsequent natürlicher Bauweise. Über einem Sockel aus Stahlbeton und Holzkonstruktionen in Brettsperrholz prägt eine vorgehängte hinterlüftete Fassade aus regionalem Gauinger Travertin das Erscheinungsbild. Versetzte Fugen und differierende Schichthöhen verleihen der rund 2.300 m² großen Natursteinfassade die Anmutung massiven Mauerwerks – ein harmonisches Zusammenspiel aus Handwerk, Materialauthentizität und architektonischer Klarheit.
In Konstanz wurde in den letzten Jahren eines der letzten freien Seegrundstücke, das Büdingen Areal, bebaut. Auf dem 200 x 200 m großen sonnigen Grundstück mit altem Baumbestand entstand ein Wellness-Hotel, dessen Rohbau im EG aus Stahlbeton besteht und in den darüber liegenden Stockwerken aus Brettsperrholz. Dem Konzept des Hotels folgend sollten möglichst nur natürliche Baumaterialien wie Holz und Naturstein verwendet werden. Daher wurde das EG mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade aus regionalem Naturstein verkleidet. Obwohl die Fassadenplatten einzeln verankert wurden, entsteht durch die versetzten Fugen und unterschiedlichen Schichthöhen der Eindruck einer massiven Mauerwerksfassade. Die großzügigen Fensteröffnungen werden durch einzeln aufgehängte Leibungen und Sturzplatten akzentuiert, die über mehrere Fugen hinweg gehen. Das Vordach der Einfahrt wurde ebenfalls mit Naturstein verkleidet und durch massive Natursteinsäulen gestützt. Ergänzt wird die Fassade durch eine großzügige Terrasse im gleichen Material. Insgesamt wurden 2.300 m2 Naturstein verbaut.
Als Naturstein wurde der Gauinger Travertin von der schwäbischen Alb verwendet, der von Lauster Steinbau abgebaut wird, die auch mit der Planung, Fertigung und Montage der Fassade betraut wurde.
Pablo Horváth Architekten
Fotos: Wolf-Dieter Gericke
Lauster Steinbau GmbH
stuttgart@laustersteinbau.de
www.laustersteinbau.de











