Schneefang und haustechnische Komponenten sind in das steinerne Dach integriert. Das Nürnberger Geschäftshaus steht für eine prägnante und standortangemessene Architektur. Mit den Sebald Kontoren entstand gegenüber dem Laufer Schlagturm in der Nürnberger Altstadt ein markanter Neubau, der Tradition und Gegenwart verbindet. Steile Dachflächen und eine durchgehende Hülle aus schwedischem Wiking Rot Granit greifen ortstypische Motive auf und übersetzen sie in eine eigenständige, skulpturale Architektursprache – präzise geplant bis hin zu integrierter Entwässerung und Haustechnik.
Auf einem exponierten Eckgrundstück gegenüber dem Laufer Schlagturm entstand das Büro- und Geschäftshaus Sebald Kontore, das sich in das denkmalgeschützte Ensemble der Nürnberger Altstadt gelungen einfügt und zugleich eine eigenständige Architektursprache entwickelt.
Die Altstadt ist geprägt von steilen Satteldächern und Natursteinfassaden. Diese ortstypischen Merkmale wurden von GP Wirth Architekten im Entwurf aufgenommen und im skulptural wirkenden Neubau umgesetzt. Entstanden ist ein präzise geschnittener Baukörper mit rundum natursteinverkleideter Gebäudehülle. Für Dach und Fassade wählte das Architekturbüro im innerstädtischen Kontext schwedischen Wiking Rot Granit, ein Hartgestein mit sehr hoher Widerstandsfähigkeit, das seine Verwitterungsbeständigkeit dauerhaft unter Beweis stellt.
HOFMANN NATURSTEIN plante, produzierte und montierte die hochwärmegedämmte, vorgehängte und hinterlüftete Fassade sowie die Dacheindeckung mit massiven Formteilen aus Granit. Die Dachfläche setzt sich aus fünf unterschiedlichen geneigten Flächen zusammen. Entwässerung, Schneefang und haustechnische Komponenten sind in das steinerne Dach integriert. Das Nürnberger Geschäftshaus steht für eine prägnante und standortangemessene Architektur.
GP Wirth Architekten
Fotos: Christian Beutler
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