Das Sportlerhaus in Hamburg vereint Wohnen, Arbeiten und Gemeinschaft in einem nachhaltigen Neubau mit 38 Wohnungen. Seine reflektierende Fassadengestaltung greift das Wasser des Hafenbeckens auf und interpretiert die Klinkertradition modern. Gemeinschaftsflächen und ein genossenschaftlicher Ansatz stärken das Miteinander und prägen die Identität des Quartiers.
Das Sportlerhaus in Hamburg ist ein Neubau mit 38 Wohnungen, drei Gewerbeeinheiten, einem Co-Working-Bereich und einem Gemeinschaftsraum. Es ist aus einem Netzwerk sportbegeisterter Familien hervorgegangen, die den Sport im Quartier aktiv fördern. Die Fassadenplatten spielen gestalterisch auf die reflektierenden Wasserflächen des angrenzenden Hafenbeckens an. Der unregelmäßige Brand der Platten sorgt für Tiefe, eine lebendige, heterogene Oberfläche und verleiht dem weiß-monochromen Baukörper Vielfalt und Struktur. In ihrem horizontalen Profil und der hellen, reflexionsreichen Farbigkeit setzen sie einen markanten Akzent im Quartier. Gleichzeitig greifen sie die Tradition glasierter Klinker der Umgebung auf und interpretieren sie neu im helleren Farbspektrum des Baakenhafens. Gemeinschaftlich nutzbare Bereiche fördern den Austausch der Bewohner*innen und unterstreichen den genossenschaftlichen Charakter des Projekts. Die Architektur verbindet hohe Aufenthaltsqualität mit einer starken Identität und schafft Raum für Wohnen, Arbeiten und nachbarschaftliches Miteinander. Das Nachhaltigkeitskonzept des Sportlerhauses ist auf Resilienz, einem verantwortungsvollen Umgang mit energetischen Ressourcen, dem Einsatz umweltfreundlicher Materialien und einem nachhaltigen Gebäudebetrieb ausgelegt.
Spine Architects
Fotos: agrob-buchtal.de/Jochen Stüber
Agrob Buchtal Solar Ceramics GmbH
agrob-buchtal@deutsche-steinzeug.de
www.agrob-buchtal.de









