Der neue Schulcampus Struensee in Hamburg-Altona vereint mehrere Bildungseinrichtungen und bietet Raum für rund 2.200 Schülerinnen und Schüler. Prägend ist die moderne Architektur mit klar gegliederter Fassade und farbglasierten Keramikplatten, die dem Ensemble einen markanten, hochwertigen Charakter verleihen.
Die Hamburger Bildungslandschaft ist um ein bedeutendes Projekt ergänzt worden: Der neue Schulcampus Struensee in Hamburg-Altona be- steht aus mehreren Einrichtungen und bietet fortan Platz für rund 2.200 Schülerinnen und Schüler, 250 Lehrkräfte sowie Schul- und Vereinssport. Das Projekt basiert infolge eines Wettbewerbs aus dem Jahr 2018 auf dem Entwurf einer ARGE bestehend aus den Dresdner Büros Rohdecan Architekten GmbH und QUERFELDEINS Landschaft | Städtebau | Architektur (wa-2023766). Von außen präsentiert sich der Bau mit einer horizontal klar gegliederten Fassade, in der sich Fensterbänder mit opaken Wandflächen abwechseln. Der gemeinsame Bau für die beiden Gymnasien wird von rot und grün glasierten Keramikplatten umhüllt, grau glasierte Elemente markieren die Gebäudeecken. Die leicht transparenten Farbglasuren lassen den champagnerfarbenen keramischen Scherben dezent durchscheinen, wodurch die Natürlichkeit des Ziegelmaterials deutlich wird. Die expressiven Töne wiederholen sich an den weiteren Gebäuden, wobei stets eine einheitliche Farbgebung gegeben ist. Durch die wirkungsvolle Fassade wird der neue Hamburger Schulcampus zu einem Beispiel für modernen Bildungsbau mit hohem ästhetischen und materialtechnischen Anspruch.
ARGE Rohdecan | QUERFELDEINS
Fotos: David Matthiessen
MOEDING Keramikfassaden GmbH
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