Aus einem ehemaligen Autohaus wird ein architektonisches Statement: Das Projekt „79 West“ in Straubing zeigt, wie nachhaltige Transformation im Bestand gelingen kann. Eine markante, mattschwarze Keramikfassade mit lebendigem Licht- und Schattenspiel verbindet moderne Gestaltung mit dem Charakter des Ursprungsbaus – robust, kontrastreich und ideal für den urbanen Raum.
Das Projekt „79 West“ in der bayerischen Stadt Straubing demonstriert, wie nachhaltige Transformation im Bestand mit moderner Architektur gelingen kann: Aus einem ehemaligen Autohaus entstand ein modernes Geschäftshaus mit individueller, vorgehängter hinterlüfteter Keramikfassade von Tonality. Vertikal ausgerichtete Elemente mit fein gerillter Kammstruktur erzeugen ein lebendiges Spiel aus Licht, Schatten und Reflexionen, die das Erscheinungsbild der Fassade dynamisch verändern. Die vertikalen Strukturen der mattschwarzen Oberfläche verleihen der Fassade Tiefe und Haptik. Das Spiel mit Kontrasten ist dabei ein zentrales Entwurfsmotiv des Projektes. Die unterschiedlichen Fensterebenen und die Pfosten-Riegel-Fassade unterstreichen den Entwurfsgedanken und schaffen visuelle Spannung: Während die Fenster der Obergeschosse innenbündig angeordnet sind, ist die Pfosten-Riegel-Fassade im Erdgeschoss außenbündig ausgeführt. So bleibt die klare Struktur und den Charakter des ursprünglichen Autohauses mit der neuen Fassadengestaltung in zeitgemäßer Form erhalten. Ein weiterer Vorteil der Keramikfassade ist der integrierte Graffitischutz.
Ideal für stark frequentierten Lagen, wie die Regensburger Straße, wo das Geschäftshaus „79 West“ prominent im öffentlichen Raum steht. So bleibt das hochwertige Erscheinungsbild der Fassade dauerhaft erhalten.
pielmeier architekten
Fotos: Jürgen Bergbauer
TONALITY GmbH
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