Der Neubau der Deutschen Botschaft in Wien verbindet repräsentative Architektur mit einem konsequenten Materialkonzept aus österreichischem Naturstein. Krastaler Marmor prägt das Ensemble und steht für Präzision, Dauerhaftigkeit und zeitlose Eleganz.
Mit dem Neubau der Deutschen Botschaft in Wien (wa-2014245) entstand ein repräsentatives Ensemble, das Transparenz, Sicherheit und architektonische Klarheit vereint. Der Bau setzt bewusst auf Naturstein aus dem Gastgeberland Österreich und verleiht dem Gebäude eine zeitlose, dauerhafte Erscheinung. Lauster Steinbau war mit der Planung, Fertigung und Montage der Natursteinfassaden sowie der Bodenbelagsarbeiten im Innen- und Außenbereich betraut. Sämtliche ausgeführten Natursteinarbeiten wurden in Krastaler Marmor aus Kärnten realisiert, der aus dem eigenen Steinbruch gebrochen und im Werk St. Johann in Osttirol verarbeitet wurde. Insgesamt wurden über 7.000 m2 Krastaler Marmor montiert. Die Fassade ist als geometrisch präzise ausgeführte vorgehängte hinterlüftete Natursteinfassade (VHF) konzipiert. Eine technische Herausforderung war die Verankerung der Natursteinplatten in hochbewehrtem, vorgespanntem Beton. Dies konnte durch die Verwendung einer Schienen-Unteronstruktion gelöst werden. Der verwendete Krastaler Marmor konnte aufgrund seiner technischen Eigenschaften sowohl für die Fassade als auch für Bodenbeläge im Innen- und Außenraum eingesetzt werden und ermöglicht so ein durchgängiges Materialkonzept, was mitentscheidend für die Auswahl dieses Natursteins war.
Schulz und Schulz Architekten, Leipzig
Fotos: Wolf-Dieter Gericke, Waiblingen
Lauster Steinbau GmbH
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